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Aline Part
(artiste Francaise)
2016
Travail brut naïf quasiment enfantin tout en gardant une gravité adulte. Les œuvres de Katharina agressent, ne laissent pas indifférents, derrière elles on devine une artiste hypersensible qui s'exprime selon ses propres codes, sans fard, qui crée d'abord pour elle même avant de nous laisser en voyeurs devant ses œuvres.
Matthias von Mutius
(Photokünstler und Filmemacher)
www.mvmpictures.com
2015
Eröffnungsrede Ausstellung "Vivarium"
 
Kunst ist Abenteuer sagt Katharina Maria Sigl.
Ein Abenteuer ist es für sie selbst, sich mit den Kräften, der Welt an sich aber noch mehr mit den großen Mythen und den Symbolen auseinander zu setzen, den Kampf aufzunehmen zum Beispiel mit dem mächtigen, ja manchmal übermächtigen Stier. Ihn zu bannen, zu fesseln in seiner Kraft und Potenz, ihn dabei nicht zu zerstören, ihn sich anzueignen und uns dann zu überlassen.
Ein Abenteuerlicher Kampf, den man genau sieht wenn man hinsieht, da sind ganz viele Schichten immer wieder überarbeitet, um letzlich den Dämon zu bändigen.
Das Abenteuer der Kunst ist Katharina Maria Sigls tägliches Abenteuer, eine Erkundung der Gestalt, eine Reise ohne Ziel, ein Zwiegespräch mit ihren Erinnerungen, ein immer neuer Aufbruch zur Traumwelt des Realen.
Und was braucht die Künstlerin dazu ? Ich zitiere sie nun wieder:
Farbe ist überlebensgut sagt Katharina Maria Sigl.
Nun ist also die Farbe für Kati nicht nur überlebenswichtig sondern ein Gut. Ein Wert. Eine conditio sine qua non, also eine Kathegorie im Sinne des Unabdingbaren.
Das bedeutet aber auch dass für ihre Kunstwelt ein leeres Blatt, eine weiße Fläche einem Schrei gleich kommt, einem Schrei nach Ausdruck, nach Besetzung, nach Gestalt. Und dieser Aufbruch zur Spur, zum zeigen des Wirklichen findet sich in jedem ihre Werke.
Und es sagt uns wieder viel über die Künstlerin selbst: Ja hier steht Sie, ja hier hat sie geformt, gesehen, uns ihren Blick enthüllt.
Wandern sie mit dieser Idee mal über ihre Portraits, entdecken sie die Balance zwischen der Leere und der Farbe. Hier ist die ganze Energie ihres überlebensgutes zu entdecken.
Und falls Sie nun meinen Katharina Maria Sigl, malt halt auch, wie soviele andere... Diese junge Frau kan seit Kindebeinen nicht Abstand halten vom Malen und Zeichnen, Sie hat Jahrelang Kunst studiert in München und Freiburg und Sevilla, und, jetzt zitiere ich sie wieder:
Nicht malen ist nicht möglich ! Sagt sie, und wenn Sie sich jetzt an den Anfang meiner Ausführungen erinnern sagt sie ja auch das Kunst ein Abenteuer ist. Und Katharina Maria kann von diesem Abenteuer nicht lassen weil es hier um ein,nach ihren Worten, Himmelswerkzeug geht. Ein Geschenk oder auch eine Verdammung von ganz oben.
In ihren neuesten Arbeiten nun verbinden sich ihre übermaltechniken und ihre Liebe zur Farbe als solche zu einem äußerst spannenden neuen Weg. Dieses Tryptichon dort, ist eine freche, ja ungeheure Maßnahme. Die Farben quellen nun hervor, sie gehen weit über den Rahmen hinaus, es sind Vorderglasbilder die uns an die Tradition der bayerischen Hinterglasbilder erinnern und doch zur Gänze neues sind, Bilder die uns einladen zu träumen, zu sehen und zu überleben !
Tannia León
(mexikanische Künstlerin)
2015
Katharina Sigl es una artista alemana con un lenguaje grafico-plástico sencillo, sutil y al mismo tiempo potente. Cuenta con numerosas exposiciones tanto en Alemania como en Sevilla; la última de ellas en Eiselfing, con el título “Kunst im Rathaus” 2015.
También ha realizado diversos trabajos en colaboración con otros artistas de diferentes países promoviendo activamente el intercambio artístico y cultural entre ellos.
Con un trazo fuerte, una temática muy femenina y en gran parte autobiográfica, emplea la gráfica como su lenguaje habitual para investigar, proponer, cuestionar, contar o simplemente contemplar esos seres que aparecen en su obra y que, con frecuencia, son ella misma.
Tannia León, artista de origen mexicano afincada en Sevilla, además de trabajar en su estudio, se dedica a la difusión del arte a través de talleres en los que transmite sus conocimientos. También ha participado en diversos trabajos de escenografía para teatro y cine, destacando su participación en la película "The Extraordinary Tale", por la que recibió junto a sus compañeros el premio ASECAN a la mejor Dirección Artística en 2014.
Su inquietud creativa le ha llevado a probar distintos lenguajes plásticos, desde lo figurativo hasta la abstracción, por medio del collage.
Con ésta técnica, pretende revisar conceptos básicos de luz, color y profundidad para extraer la esencia del motivo y aprovechar las propiedades plásticas de la materia empleada, a veces limpia, a veces llena de texturas visuales.
En esta exposición, Vivencias compartidas, Katharina Sigl y Tannia León, utilizan el collage como metáfora de su encuentro en Sevilla, de esa coincidencia a través del arte, de su conexión inmediata a pesar de ser tan distintas. Dos artistas con inquietudes y sensibilidades diferentes se funden por trozos en una misma experiencia y nos presentan una muestra de obras individuales y obras hechas en común. Por una parte, Sigl comparte una serie de obras en las que utiliza la fotografía y técnicas mixtas, que son al mismo tiempo, delicadas e inquietantes y nos invitan a la reflexión. Por otra parte, León nos muestra una serie de paisajes españoles traducidos a la abstracción donde la reflexión está en la propia ejecución de la obra.
Por último, situada en un punto intermedio de estos trabajos particulares, encontramos una fusión de lenguajes en una serie de obras realizadas por ambas artistas en un juego de estafetas y vivencias compartidas.
Christian Huber
Online Zeitung
WASSERBURGER STIMME
www.wasserburger-stimme.de
2014
Vom Guadalquivir an den Inn
Auf Heimreisen mit der Wasserburger Künstlerin Katharina Sigl
Ist sie wirklich angekommen? Vorerst scheint es so. "Mir liegt Wasserburg einfach am Herzen", sagt sie ohne zu zögern und kein Zweifel schwingt in ihrer Stimme mit. Katharina Sigl trägt einen Familienname mit geschichtsträchtigem Klang in der Schleife am Inn.
Nicht minder bekannt wie die Sigls, die Großeltern mit Namen Hutterer. Allesamt Wasserburger Geschäftsleute mit einem Hang zur bildenden Kunst, den Katharina seit ihrer Kindheit vorgelebt bekam und selber lebt. Mit ihren 32 Jahren ...
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lesen Sie den vollständigen Artikel unter:
Beitrag Online Zeitung "WASSERBURGER STIMME" von Christian Huber.
Stephanie Krawehl
(Literaturwissenschaftlerin)
2014
Da ist Sterntaler, ein Mädchen im rosa Mäntelchen mit dem Rücken zum Betrachter stehend und es mit weit nach hinten getreckten Schultern in die sternenklare Nacht öffnend, als möchte es diese umarmen. Da ist der Wolf, der freimütig in Großmutters Haus eingeladen wird:" Wenn hier einer sagt, Wölfe müssen draußen bleiben, bekommt er sowas von eine aufs Maul!!!" Da ist die Wolfsfrau, die an Stelle des roten Käppchens selbst einen Wolfskopf trägt, ihre nackte Haut leuchtend rot wie rohes Fleisch. Und da ist der Stier, der aus dem Bild in den Raum zu wachsen scheint. Das Bild schreit einen an, strahlt Unruhe und Ruhe zugleich aus. Es ist der Blick des Stieres, der einen nicht loslässt. Direkt und von unten herauf, sanft wie eine Kuh, stolz wie ein Stier. Das Rot unter dem massigen schwarzen Körper könnte das Stierkampftuch oder sein Blut sein. Das Grün weckt den trügerischen Eindruck einer Wiese – als ob der Stier in der Natur stünde, als ob er in ihr stürbe, -oder klagt er den Betrachter an? Bei längerem Verweilen verblasst alles bis auf das Rot, das auch aus den Augen des Stiers tritt. Vernebelte, sterbende Augen. Ich will seinen Kopf aus dem Blut heben.
- Der Sinn für Würde und Schönheit, für Kontraste und Widersprüche, für Farben und Techniken, er findet immer wieder neuen Ausdruck in den Bildern Katharinas, die Funken schlagen können.
Margrtit Jakobi
OVB
2014
Neben Akt- und Bewegungsstudien zeigt Katharina Sigl auch Portraits. Manchen der Gesichter ist puppenhaftes Aussehenzu eigen. Einige Arbeiten sind im Stil des Piktogramms ausgeführt. Text im OVB von Margrtit Jakobi, sie ist professionelle Fotografin, freie Medienmitarbeiterin und Kulturjournalistin.
Brigitte Fischer
(Galeristin, Drächselhaus)
2014
In ihren neuen Arbeiten thematisiert sie in sehr dynamischer Weise Ihre neue Stärke und Willenskraft. Besonders deutlich im titelgebenden Stier, der ja eher als männliches Symbol gilt.
Ausstellung "el torro" - Galerie Drächslhaus München
Stephanie Oliveira Tente
(artist)
2014
Filigrane Malerei und Zeichnung,
Nach wie vor das zentrale Thema der in Freiburg im Breisgau studierten Künstlerin Katharina Sigl.
"La Figure", im Französischen "das Gesicht", im Deutschen und Spanischen, die Figur, der figürliche Körper.
Warum im Spanischen?
Katharina Sigl lebt und arbeitet seit September 2010 in Deutschland und Südspanien, in der andalusischen Hauptstadt Sevilla.
"Meine bisherige Hauptinspirationsquelle, vor allem zum Thema Weiblichkeit", meint die junge, aus Wasserburg am Inn stammende Künstlerin.
Neben ihrer Tätigkeit als bildende Künstlerin ist sie an internationalen Kunstprojekten beteiligt und erteilt Kunstunterricht.
"Die Aktzeichnung ist meine Spezialität", sagt Katharina Sigl. "Die Anfänge nahm diese Leidenschaft an der russischen Kunstschule in Haidhausen in München."
In Rosenheim ist es die erste Ausstellung, das freut Katharina Sigl sehr. Rosenheim ist eine junge, frische Stadt.
Sie ist schon als Kind gerne hier gewesen und kommt bei jedem Deutschlandaufenthalt auf einen Einkaufsbummel oder um Freunde zu besuchen hierher.
"Deutschland und Spanien ergänzen sich sehr gut", meint die Künstlerin und bezieht sich dabei auf den menschlichen Umgang und Charakter der Menschen in Sevilla und die dortige Verbindung von bildender Kunst mit Theater und Tanz, die ihr Leben hier in Deutschland befruchten.
"Ich erzähle jedem gerne von meiner Begeisterung", teilt Katharina Sigl mit, "und hoffe, dass ich mit meiner Ausstellung im 'Livadi' jedem Besucher ein kleines Stück mehr Weiblichkeit beibringen kann."
Juan Luis Carrasco (artist)
2013
Buscando la naturalización de la (su) figura, del retrato, del cuerpo, nos recuerda a algunos que aún no hemos perdido cierto sentido de lo primigenio, la expresión ancestral de la feminidad. Ella pugna, señala y denuncia la desnudez del estar vestida, de pintura, es un velo que manifiesta este hecho y otros acontecimientos pasados y futuribles. Recordando lo desnudos que somos todos, Katharina no tiene cuerpo, no hay figura, es un aroma, una dirección que sólo conoce el viento.
Bienvenida "la figure” Ánima, c/ Miguel Cid 80, Sevilla.
Franz Hilger
Medienagentur Bavaria
Pressetext Ausstellung ANIMA
2013
Eröffnungsvernissage ANIMA mit Werken der großartigen Grafikkünstlerin Katharina Sigl.
Neben erotischen Bildnissen einfach und klar skizziert in charaktervollen Posen, verleiten die Grafiken auch zur träumerischen Selbstfindung in Reflexion bestimmungsvoller Lebensinhalte.
Daneben läßt das Rahmenprogramm mit "spanischen Impressionen" live vorgetragen durch den Schwabinger Gitarristen RICO MORENO
und Tapas genügend Raum für einen schwungvollen Abend in Symbiose zur persönlichen Passion der Künstlerin Kathi Sigl. Ihr zweiter Lebensmittelpunkt ist Spanien/Andalusien, das Land im Südwesten Europas.
Dauer der Ausstellung bis 2 November.
Ort: Atelier Basho Galeria , Weberzipfel 10, Wasserburg am Inn
Juan Luis Carrasco (artist)
2013
Su trabajo es espejo de su búsqueda por la feminidad en sus orígenes. Experimenta con su cuerpo para desarrollar su personalidad, en autoretratos en fotografía, pintura, documentan y que suma en sus viajes la experiencia del estar. Colabora con una acción realizada en 2013, a partir del documento fotográfico de la misma.
Barbara Paul
Kuratorin der Regionale 8
Pressetext Kunsthaus L6
2007
   Portraits sind das Thema von Katharina Sigls Arbeiten, in denen Mädchen und junge Frauen das bevorzugte Bildmotiv darstellen. Erst seit kurzem mischen sich auch ein paar jünglingshaft-männliche Figuren darunter. Die Bildprotagonisten sind zartgliedrige Gestalten, deren feine und fragile Gesichter und Körper mit Filzstift, in Acryl oder Mischtechnik aufs Papier gebracht werden und sich zwischen Linie und Fläche, Farbe und Form aus den hellbeigen und weißen Papieroberflächen schälen.
   Die tableauartig angeordneten Einzelportraits stehen für sich und korrespondieren doch lose mit- und untereinander, wobei je zwei benachbarte Zeichnungen als Paar fungieren. Dabei korrespondiert der flüchtige Pinselstrich mit einem kraftvollen, wechselt die schnelle, schwungvolle Dynamik in eine bewusst dezidierte Setzung. So entstehen Zeichnungen, die sich in ästhetik und Bildcharakter oftmals stark voneinander unterscheiden.
   Mit en-face- und Dreiviertelansichten zitiert Sigl traditionelle Portrait-Konventionen und verzichtet in den Darstellungen auf einen Um- oder Bildraum, auf eine szenische und räumliche Einbindung der Figuren. Diese Verweigerung einer Rückzugsmöglichkeit der Figuren ins Bild macht sie verletzlich und gleichsam stark, sind sie dem Betrachter scheinbar schutzlos ausgeliefert.
   Sigls Portraits sind Erinnerungen. Erinnerungen an ein bestimmtes Bild, entstanden aus einem Gefühl oder aus einer bestimmten Situation heraus. Das Persönliche darin speist sich oftmals aus dem eigenen Erleben - wie beispielsweise das Mädchen mit der blutenden Nase. Nicht nur vor diesem Hintergrund haben Katharina Sigls Portraits etwas Ehrliches, zeigen sie doch die körperliche und seelische Verletzlichkeit der Figuren ebenso ungeschönt wie ihre Stärken. Sie entbehren und entsagen gleichermaßen klassischen Schönheitsidealen und doch besitzen sie eine innere Schönheit, indem sie uns ehrlich gegenübertreten.
Dietrich Roeschmann
Auszug Pressetext
"artline Kunstportal"
Ausstellung Freiburger kulturwerk T66
2008
  . . .   So ist Katharina Sigl hier erstmal auf Distanz zu ihren Mädchengesichtern gegangen und nimmt ihre Körper nun aus größerer Entfernung in den Blick. Doch statt an Unmittelbarkeit einzubüßen, tritt das Gegenteil ein. Mehr als ihre Porträts erzählen Sigls neue Zeichnungen von einer tiefen Zerrissenheit ihrer Figuren zwischen Selbstermächtigung und Selbstentäußerung, zwischen Verletzung und Verlangen.    Ein schönes Beispiel für diese Ambivalenz liefert ein Triptychon, das den Betrachter in die Ich-Perspektive einer sitzenden Frau zwingt, die sich langsam einen roten Slip von den Beinen streift. In der bleistiftzarten Nacktheit, die sie hier zur Schau stellt, mischen sich Intimität, Exhibitionismus, Voyeurismus und Gewalt, die auf beklemmende Weise spürbar machen, wie dünn die Membran der Haut ist, die als schützende Grenze das Innen vom Außen des Körpers trennt.   . . .
Dennis Bannert (artist)
Der Mond ist weiß wie Milch
"Die Frau" ist Thema der Arbeit von Katharina Sigl.
Die Faszination für den weiblichen Körper
- innerlich wie äußerlich -
und die Unberechenbarkeit des Weiblichen, sind für sie die treibende Kraft.
Haut, Haare, Schmuck, Kleidung und Schminke, aber auch Tränen, Blut, Herz und Geschlecht sind zentrale Motive. Katharina Sigl versucht durch Malerei und Zeichnung das weibliche Wesen zu erforschen.
Verletzungen an Leib und Seele, Gewalt und Grausamkeit, aber auch Sinnliches und Schönes, Hässliches und Vergängliches werden thematisierst und in ihrer Ambivalenz nach außen gestülpt.